Die Story

20.10.2016 der Tag, an dem Marino das „Praktikum deines Lebens“ bei Urlaubsguru gewinnt und sich dadurch eine 6-monatige Weltreise sichert, bei der er in Videoform die Community auf dem Laufenden hält.
Gleichzeitig auch der Tag, an dem Valeria mit unglaublicher Erleichterung die Uni nach der Master-Prüfung für immer verlässt.

Pregame

Während ich den ersten Teil meiner Psychotherapie-Ausbildung abschließe und mich ein wenig später auf den Jakobsweg mache, reist Marino also nach Cuba, Kanada, Neuseeland, Australien, Tansania und an viele weitere wunderschöne Orte. Er testet Hotels, badet auf den Seychellen, singt auf Roadtrips und macht unvergessliche Wanderungen. Hauptsächlich alleine, jedoch immer begleitet von seinen Kameras.

Ich verfolge Marinos Reisen auf Youtube und freue mich über jedes neue Video. Zum einen, weil ich selbst gerne an seiner Stelle gewesen wäre und zum anderen, weil ich von seiner Kreativität und besonders auch seiner authentischen Art begeistert bin. Selten findet man Youtuber, bei denen man nicht nach 5 Sekunden auf den Pausenknopf drücken möchte, weil alles so sehr aufgesetzt klingt. Währenddessen hatte man bei Marino stets das Gefühl, einen guten Freund auf seinen spannenden Reisen begleiten zu dürfen.

Unsere Bekanntschaft beschränkte sich längere Zeit also auf Youtube und Instagram. Das erste Treffen ergab sich dann erst im September – quasi aus beruflichen Gründen. Ort: Flughafen Wien. Passender hätte es nicht sein können, denn von hier an ging die Reise von valerino.creations los. Auch wenn wir zum damaligen Zeitpunkt davon noch nicht einmal ansatzweise etwas ahnten.

valerino creations content creator

When you (don’t) know

Während Marino aufgrund seiner guten Arbeit beim Praktikum danach noch länger die Welt erkunden und seine Erlebnisse auf Youtube teilen durfte, versuchte ich neben meiner geringfügigen Beschäftigung den richtigen Platz in der Arbeitswelt zu finden. Gar nicht so einfach, wenn man am liebsten unabhängig ist und nicht viel von klassischen Arbeitsmodellen hält. Deshalb beschloss ich vorerst weiter hauptsächlich von Erspartem zu leben und schrieb nebenbei die Rohfassung meines ersten Romans.

Später stockte ich für zwei Monate meine Wochenstunden bei meinem Arbeitgeber auf. Wobei ich wieder einmal merkte, dass so ein klassisches Angestelltenverhältnis und ein Büroalltag einfach nicht zu mir passen.

Change

Nun gibt es zwei Möglichkeiten, mit einer solchen Situation umzugehen. Man findet sich damit ab, oder aber man ändert sie. Inzwischen weiß ich, dass es immer besser ist auf den Bauch zu hören. Weil der verdammt viel weiß und mehr sagt, als man manchmal vielleicht merkt. Ich wusste, dass für mich nichts anderes in Frage kommt, als selbstständig zu sein. Ich muss die Freiheit haben von überall zu arbeiten. Ich muss die Freiheit haben, mich vom Leben fernab des Bürotisches zu meiner Arbeit inspirieren zu lassen, weil man erst dann so richtig kreativ sein kann.

Nachdem ich mich häufiger mit Marino getroffen hatte, war schnell klar, dass dieses Kennenlernen kein Zufall sein konnte. Ich weiß nicht, ob ich an Schicksal glaube, aber ich glaube daran, dass manches einfach genau so sein soll und muss. valerino.creations sollte sein.

In Marino fand ich einen Verbündeten mit erstaunlich gleicher Denkweise. Einen Verbündeten, der mir bewusst machte, dass nichts mit mir falsch war und es auch andere Optionen gibt.
Auch wenn er bereits den vermeintlich besten Job der Welt hatte, so war er doch noch nicht ganz dort angekommen, wo er eigentlich sein wollte. Er wusste, dass noch mehr möglich war.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten mit einer solchen Situation umzugehen. Auch er entschied sich für die Veränderung.

Es war ein Spaziergang im 15. Bezirk. Kalt und grau. Wien halt. „Wir machen das jetzt.“, sagte Marino. Mehr oder weniger aus dem Nichts kommend. Es war auch keine Frage, keine Überlegung. Es gab kein Abwägen. Es war schon immer da. Wurde dann einfach ausgesprochen und ganz selbstverständlich umgesetzt.

„Aber warum behaltet ihr denn nicht noch eure Jobs? Zumindest Teilzeit, bis es so richtig ins Rollen kommt?“, war/ist nicht selten die Frage von anderen. Für uns aber war klar, dass es „All in“ sein musste. Plan A und sonst nichts. Das Alphabet hat zwar vielleicht noch andere Buchstaben, aber mit denen schreibt man, die nutzt man nicht als Ausreden.

Und so wurde valerino.creations geboren. Das Ergebnis von zwei kreativen, freiheitsliebenden und out-of-the-box denkenden Menschen. Die sich in der Motivation und dem Ehrgeiz gleichen und sich hinsichtlich ihrer fachlichen Kompetenzen perfekt ergänzen.

Wir sind nicht 0815, wir haben Charakter. Weshalb sich genau dieser auch in unserer Arbeit zeigen soll. Ganz nach unserer Philosophie: „etwas mit Leidenschaft, Liebe und Kreativität zu machen und dabei einen Teil von sich selbst in der Arbeit zu hinterlassen“.
Meraki eben.

VA

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